Videos per SMB von einem Ubuntu-Server auf Meta Quest streamen
28. Oktober 2026Anleitung

Videos per SMB von einem Ubuntu-Server auf Meta Quest streamen

So gibst du Videoordner auf einem Ubuntu-, CasaOS- oder Jellyfin-Server per SMB frei und streamst sie ohne Kopieren direkt auf Meta Quest.

Um Videos von einem Ubuntu-Server auf Meta Quest zu streamen, gibst du die Medienordner über Samba frei und fügst den Server anschließend mit seiner IP-Adresse und den Samba-Zugangsdaten zu NEX hinzu. NEX ist ein 2D- und 3D-Videoplayer für Meta Quest, in dem sich SMB-Server manuell hinzufügen lassen.

Das funktioniert auch, wenn auf Ubuntu CasaOS oder Jellyfin in Docker läuft. Samba und Jellyfin können dieselben Ordner lesen. Du musst die Dateien daher weder verschieben noch die Mediathek duplizieren oder Videos auf das Headset kopieren.

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Meta Quest streamt Filme per SMB von drei Festplatten eines Ubuntu-Servers

Mehrere Festplatten über einen SMB-Server nutzen

Ein Ubuntu-Server kann jeden eingebundenen Ordner als eigene SMB-Freigabe bereitstellen:

Ordner unter UbuntuIn NEX angezeigte SMB-Freigabe
/mnt/MoviesMovies
/mnt/3D-Movies3D-Movies
/mnt/SerienSerien

Du fügst den Ubuntu-Server nur einmal zu NEX hinzu. Nach der Anmeldung zeigt NEX alle Freigaben an, für die das Samba-Konto Leserechte besitzt.

Jellyfin kann dieselben Ordner weiterhin über seine Docker-Volumes verwenden. Die Volumes geben Jellyfin Zugriff auf die Dateien; Samba stellt sie NEX über das Netzwerk bereit.

SMB-Freigaben unter Ubuntu vorbereiten

Prüfe vor dem Öffnen von NEX folgende Punkte:

  1. Alle Medienlaufwerke sind unter Ubuntu eingebunden.
  2. Samba ist installiert und jeder Medienordner besitzt eine eigene Freigabe.
  3. Ein Samba-Konto darf alle drei Ordner lesen.
  4. Die Samba-Konfiguration wurde geprüft und der Dienst neu gestartet.

Für die Videowiedergabe reichen normalerweise schreibgeschützte Freigaben. Samba-Benutzername und -Passwort sind nicht mit der Jellyfin-Anmeldung identisch.

Die Ubuntu-Anleitung zum Einrichten eines Samba-Dateiservers erklärt die Installation und das Anlegen mehrerer Freigaben. Falls CasaOS die Dateifreigaben bereits verwaltet, nutze dessen Oberfläche oder stelle sicher, dass manuelle Änderungen nicht überschrieben werden.

Den Ubuntu-Server zu NEX hinzufügen

Wenn sich beide Geräte im selben Heimnetz befinden, verwendest du die lokale IP-Adresse des Ubuntu-Servers. In NEX:

  1. Öffne den SMB-Bereich und wähle oben rechts die Schaltfläche +.
  2. Gib die IP-Adresse des Ubuntu-Servers ein.
  3. Gib mediauser und das mit smbpasswd erstellte Passwort ein.
  4. Stelle die Verbindung her und öffne Movies, 3D-Movies oder Serien.

Nach der Verbindung sollten alle drei Freigaben unter demselben Server erscheinen. Fehlt eine davon, prüfe deren Pfad und Kontoberechtigungen, statt den Server erneut hinzuzufügen.

Über Tailscale verbinden

Wenn Ubuntu-Server und Meta Quest bereits mit demselben Tailnet verbunden sind, gibst du in NEX die Tailscale-IP des Servers statt seiner lokalen IP ein. Die Samba-Zugangsdaten bleiben gleich.

Die Ubuntu-Firewall und die Tailnet-Richtlinie müssen dem Quest den Zugriff auf TCP-Port 445 über Tailscale erlauben. Leite Port 445 nicht am Router weiter und mache SMB nicht direkt im öffentlichen Internet erreichbar. Tailscales Anleitung für Dateiserver empfiehlt die Verbindung über den Tailscale-Hostnamen oder die Tailscale-IP ohne öffentliche Portweiterleitung.

Videos mit hoher Bitrate können dennoch puffern, wenn die Verbindung über ein Relay läuft oder die Upload-Geschwindigkeit des Servers nicht ausreicht. Teste dieselbe Datei zunächst im lokalen Netzwerk, bevor du die Samba-Konfiguration änderst.

Wird der Server nicht automatisch gefunden, umgehst du mit der manuellen IP-Eingabe die DLNA-Erkennung. Prüfe bei einer fehlgeschlagenen Anmeldung, ob du das Samba- und nicht das Jellyfin-Konto verwendest. NEX unterstützt außerdem WebDAV, dafür muss auf dem Server jedoch ein zusätzlicher WebDAV-Dienst eingerichtet sein. Für diese vorhandene Ordnerstruktur ist SMB einfacher.

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